Pferd

Spalte #col2

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Springen

Überwinden von Hindernissen

Wer sich in der Dressur sicher fühlt, wird langsam an das Springen herangeführt. Zu Beginn werden Cavaletti-Übungen abgehalten (im Trab und Galopp über am Boden liegende Stangen Reiten). Diese fördern den guten Sitz und man entwickelt ein Gespür für die Bewegung des Pferdes. Danach werden allmähliche höhere Hindernisse gesprungen, erst einmal aber alles noch im Trab. Später springt der Reiter dann die Gymnastikreihe – das Augenmerk dabei liegt vor allem auf einer intakten Sitzposition, durch welche die Bewegung des Pferdes unterstützt wird. In dieser Phase soll eine Förderung des Distanz- und des Rhythmusgefühls erreicht werden. Am Ende werden ganze Parcours gesprungen.

Es erfordert vom Reiter viel Geschicklichkeit, Balance, Rhythmusgefühl und eine präzise Einwirkung der Reiterhilfen, um ein Pferd korrekt über ein Hindernis zu reiten. Die Schwierigkeit beim Springreiten besteht darin, ein Pferd so dicht an den Sprung heran zu reiten, dass das Pferd beim Absprung eine optimale Flugkurve entwickeln kann. Das Pferd darf also nicht zu dicht vor dem Hindernis abspringen und auch nicht in zu großer Entfernung. Als Faustregel gilt, dass der Abstand vom Hindernis beim Absprung etwa der Höhe des Hindernisses entsprechen sollte. Das heißt bei einer Hindernishöhe von 1,20 Meter sollte das Pferd etwa 1,20 Meter vor dem Hindernis abspringen können. Es gibt feste Hindernishöhen für die einzelnen Klassen, dabei dürfen 20 Prozent der Sprünge in einem Parcours um bis zu 10 Zentimeter erhöht werden. Auch werden bei der Linienführung des Parcours bei höheren Klassen zunehmende Anforderungen an die Rittigkeit des Pferdes und die taktische Übersicht des Reiters gestellt.

 
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